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Was ist ein CMS?

Ein CMS steht für Content Management System (Inhaltsverwaltungssystem). Es ist eine Software, mit der man Inhalte auf einer Website erstellen, bearbeiten und verwalten kann, ohne dass man dafür tiefgreifende Programmierkenntnisse (wie HTML, CSS oder PHP) benötigt.
Stellen Sie es sich wie eine Benutzeroberfläche vor, über die Sie wie in einem Textverarbeitungsprogramm (ähnlich wie Microsoft Word) Texte schreiben, Bilder hochladen und Menüs strukturieren können. Das CMS kümmert sich im Hintergrund darum, dass diese Inhalte korrekt auf der Website angezeigt werden.
Was ist WordPress?
WordPress ist das weltweit am häufigsten genutzte Content Management System. Ursprünglich als reine Software für das Bloggen gestartet, hat es sich zu einem mächtigen Werkzeug für alle Arten von Websites entwickelt – von einfachen privaten Blogs bis hin zu komplexen Unternehmensseiten, Portfolios oder Online-Shops (oft in Kombination mit dem Plugin „WooCommerce“).
Die Beliebtheit von WordPress liegt vor allem an:
- Flexibilität: Durch tausende kostenlose und kostenpflichtige „Themes“ (für das Design) und „Plugins“ (für zusätzliche Funktionen) lässt sich die Seite fast beliebig erweitern.
- Benutzerfreundlichkeit: Es bietet ein intuitives Dashboard zur Verwaltung der Inhalte.
- Community: Da es weltweit von Millionen Menschen genutzt wird, gibt es für nahezu jedes Problem eine Lösung oder ein Tutorial im Internet.
Wer hat WordPress „erfunden“ und wann?
WordPress entstand aus einer Abspaltung (einem sogenannten „Fork“) eines anderen Blog-Systems namens b2/cafelog.
- Die Erfinder: WordPress wurde ursprünglich von Matt Mullenweg und Mike Little ins Leben gerufen.
- Das Datum: Die erste Version (WordPress 0.7) wurde am 27. Mai 2003 offiziell veröffentlicht.
Was bedeutet „Open Source“?
Der Begriff Open Source (zu Deutsch: „offener Quellcode“) beschreibt ein Lizenzmodell für Software, das auf drei wesentlichen Prinzipien basiert:
- Einsehbarer Quellcode: Jeder Mensch kann den Programmcode der Software einsehen. Er ist nicht hinter einer „Black Box“ verborgen.
- Freie Veränderbarkeit: Nutzer haben das Recht, den Code zu studieren, zu verändern und diese Änderungen (je nach Lizenz) auch weiterzugeben.
- Freie Verbreitung: Die Software darf in der Regel kostenlos genutzt, kopiert und weiterverbreitet werden.




